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Deutsch-Polnische Kooperation zum Technologietransfer in der Digitalen Wirtschaft (DPT)

Freitag, 19. Januar 2018 bis Donnerstag, 19. April 2018

Es werden Verbundprojekte gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Polen einen oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen aus dem Bereich "Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft" bearbeiten.

Telemedizin und Telediagnostik: Der demografische Wandel, der sich abzeichnende Fachkräftemangel und die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen stellen die Gesundheitssysteme der Industrieländer vor veränderte Anforderungen. Gleichzeitig beeinflusst die fortschreitende Digitalisierung das gesellschaftliche Leben in allen Bereichen und ermöglicht eine effizientere Gesundheitsversorgung für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen. Die Telemedizin kann dabei auch zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch Bereitstellung lebenswichtiger Informationen – gegebenenfalls auch zwischen den Ländern – unter Einsatz elektronischer Gesundheitsdienste, beitragen.

Digitale Diagnoseunterstützung: Durch die rasante Entwicklung der bildgebenden Verfahren ist die Anzahl der medizinischen Bilddaten konstant angestiegen. Dies hat einen enormen Mehraufwand für den Radiologen und Kliniker zur Folge. Methoden der künstlichen Intelligenz (z. B. im Bereich der Deep Learning Algorithmen) können die medizinische Bildanalyse automa­tisieren und zu schnelleren, präziseren Diagnosen und einer effektiveren Verlaufskontrolle beitragen.

Smart Surgery: Die Verbesserung der Chirurgie durch digitale Methoden hat in den vergangen Jahren in vielen Bereichen stark zugenommen. Navigationssysteme und Roboter haben in den Operationssaal Einzug gehalten. Intelligente chirurgische Instrumente, eine Vielzahl von Daten, sowohl prä- als auch intraoperative, neue Visualisierungsmethoden und intraoperative Gewebedifferenzierung können zu einer sicheren, schonenderen und erfolgreicheren Operation beitragen.

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 19. April 2018 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form über das Skizzentool PT-Outline (https://secure.pt-dlr.de/ptoutline/app/pol182p2z1) vorzulegen.

Die Richtlinie mit allen relevanten Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1564.html.