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Förderung transnationaler Forschungsprojekte zu Präventions-, Kontroll- und Interventionsstrategien gegen Entwicklung, Transmission und Infektion mit antibiotikaresistenten Keimen im Rahmen der gemeinsamen Programminitiative "Antimikrobielle Resistenz"

Dienstag, 24. Januar 2017 bis Dienstag, 21. März 2017

Es soll eine begrenzte Anzahl ambitionierter, innovativer, multinationaler und multidisziplinärer Verbundvorhaben zu folgenden Themen gefördert werden:

  • One-Health-orientierte Pilotstudien, um die Machbarkeit und Protokolle für zukünftige größere multizentrische und multinationale Studien für unterschiedliche Präventions- oder Interventionsstrategien zu eruieren, die antibiotika­resistenten Infektionen in der Bevölkerung, Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft und Umwelt vorbeugen;
  • vergleichende Evaluierung von Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Implementierung neuer und/oder kosten­effektiverer Methoden für die schnelle Erkennung und Diagnose multiresistenter Bakterien. Damit sollen schnell geeignete Therapien gefunden, Übertragungsketten identifiziert und Ausbrüche in verschiedenen Settings früh entdeckt werden;
  • Untersuchungen zur Effektivität und Effizienz von Strategien zur Beeinflussung des Verhaltens oder der öffentlichen Risikowahrnehmung, um den Ge- und Missbrauch von Antibiotika und die Entwicklung und Übertragung von antimikrobieller Resistenz zu reduzieren;
  • Bewertung neuer Methoden zur Verbesserung und Erhöhung der Hygiene- und Sanitärstandards, um Infektionen im Gesundheits- und Pflegebereich zu reduzieren;
  • Evaluierung der Auswirkungen neuer Wege zur Standardisierung und Nutzung von Daten zu Antibiotikaverbrauch und Übertragung antimikrobieller Resistenz auf Inventionsstrategien und Prävention.

Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen und eine One-Health-Perspektive oder -Partnerschaft sollten besonders berücksichtigt werden.

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität in Deutschland.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem "Joint Call Sekretariat" bis spätestens zum 21. März 2017, 17.00 Uhr (MEZ) zunächst eine gemeinsame, formlose Projektskizze für das geplante Verbundvorhaben in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Die Projektskizze ist von der/dem vorgesehenen Verbundkoordinatorin/Verbundkoordinator vorzulegen.

Die Richtlinie mit allen Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1306.html.