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Fitness, Home oder Chroniker – Daten sind die neue Währung!

Referent

Alexander Ihls, Stv. Vorsitzender, Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen

Abstract

Damit Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Wearables und Medizingeräten im privaten Umfeld die notwendige Breite finden und dabei zu akzeptablen Kosten umsetzbar bleiben müssen die Schnittstellen zwischen den beteiligten IT Komponenten standardisiert werden. Dabei ist die syntaktische Standardisierung eine zwingende Grundlage, aber für den Erfolg eines Business Cases müssen die übermittelten Daten, von den Zielsystemen und ihren Anwendern auch inhaltlich verstanden und dadurch korrekt verarbeitet werden können. Um die hierfür notwendige „semantische Interoperabilität“ zu erreichen hat sich in den letzten 10-20 Jahren der Prozess der „Profilierung“ durchgesetzt. Dabei werden Use Case bezogene Situationen analysiert, in Akteure und Transaktionen abstrahiert und dann mit den jeweils passenden Standards spezifiziert. Diese Standards werden für die jeweilige Situation eingeschränkt oder erweitert und können so von allen Beteiligten (Gerätehersteller, App-Entwickler, IT Hersteller, etc.) zweifelsfrei implementiert werden.

Für die Bereiche Fitness, Home oder Chroniker hat sich seit einigen Jahren die Personal Connected Health Alliance (PCHA) etabliert, in der Hersteller aus der ganzen Welt Interoperabilitätsprofile definieren mit denen eine standardisierte Übertragung von Messdaten aus Geräten, über Smartphones, Home Boxen oder PCs bis zu Expertensystemen (Telemedizin) oder Gesundheitsakten abgebildet sind. Der Vortag führt kurz in das Problem ein und stellt dann die wichtigsten Konzepte und Guidelines der PCHA, die mittlerweile selbst Mitglied im Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitssystem (SITiG) geworden ist, vor.