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Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zu seltenen Tumorerkrankungen im Rahmen des ERA-NET TRANSCAN

Freitag, 5. Januar 2018 bis Dienstag, 6. Februar 2018

Innerhalb dieser Fördermaßnahme werden kooperative und interdisziplinäre Forschungsprojekte mit klinischer Relevanz gefördert, von denen ein innovativer Beitrag für die Weiterentwicklung der Früh-Diagnostik und effektiverer Therapieregime für seltene Krebserkrankungen (d. h. weniger als sechs neue Krankheitsfälle pro 100 000 Einwohner pro Jahr, siehe http://www.rarecarenet.eu/rarecarenet/) erwartet wird.

Transnationale kooperative Forschungsanträge müssen mindestens eines der folgenden Ziele adressieren.

  • Ziel 1: Entwicklung und Durchführung translationaler Forschungsprojekte unter Nutzung der Ressourcen aus früheren bzw. laufenden klinischen Studien sowie bestehenden Sammlungen von Biomaterialien und epidemiologischen Daten
  • Ziel 2: Entwicklung und Nutzung translationaler Forschungsplattformen (z. B. aus Patientenmaterial gewonnene Xenograft-Modelle, Organoide, Gewebesammlungen) zur Untersuchung: der Wirkung oder Toxizität von Medikamenten bzw. einer therapeutischen Resistenz; zur Durchführung von Medikamenten-Screens; zur Erweiterung der Anwendung bereits zugelassener Tumortherapeutika ("repurposing")
  • Ziel 3: Validierung von Biomarkern zur besseren Stratifizierung klinischer Kohorten

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Forschungs- und Entwicklungskapazität, wie z. B. KMU.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem TRANSCAN-Sekretariat, das für diese Bekanntmachung im "Ministry of Health" (MoH), Rom, Italien, angesiedelt ist, bis spätestens 6. Februar 2018 zunächst eine gemeinsame Projektskizze des Verbunds in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Die Projektskizze ist von der/dem vorgesehenen Verbundkoordinatorin/Verbundkoordinator vorzulegen.

Die Richtlinie mit allen weiteren Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1528.html.