Willkommen im Medical Valley-Netzwerk: medXteam

Das „medXteam“ ist unser neues Mitglied im Medical Valley-Ökosystem. Wir freuen uns, das Unternehmen im unseren Netzwerk begrüßen zu dürfen. Das medXteam unterstützt Sie während des gesamten Prozesses der Generierung und Bewertung klinischer Daten sowie bei der Zulassung und Marktbeobachtung von Medizinprodukten.

In einem kurzen Interview gewährt uns Daniela Penn, Regulatory Affairs, Clinical Research und Quality Manager, einen Einblick in das Unternehmen.

 

Wer steht hinter medXteam und was sind Ihre Kompetenzen?

Wir sind Expert:innen mit dem Fokus auf klinischen Daten. Das Unternehmen beschäftigt 10 Mitarbeiter:innen, die sich mit allem, was die Zulassung und Marktüberwachung von Medizinprodukten betrifft, beschäftigen.

Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung in der Healthcare-Branche?

Die Digitalisierung in der Healthcare-Branche spielt eine zunehmend wichtige Rolle und beeinflusst sowohl interne Prozesse als auch die Interaktion mit Kund:innen. Wir, bei medXteam, betrachten verschiedene Aspekte der Digitalisierung:

    1. Interne Digitalisierung: Dies betrifft die Prozesse und Systeme, die innerhalb des Unternehmens verwendet werden, um Effizienz und Effektivität zu steigern. Dazu gehören beispielsweise:a) Elektronische Patientenakten: Die Verwaltung von Patientendaten in digitaler Form erleichtert den schnellen Zugriff und die Verarbeitung von Informationen.

      b) Digitale Kommunikationsmittel:
      Tools für die interne Kommunikation und Zusammenarbeit, wie beispielsweise Video-Konferenz-Systeme, Chat-Plattformen und Projektmanagement-Tools.

      c) Automatisierung von Arbeitsabläufen:
      Einsatz von Software zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben, z.B. Terminplanung, Rechnungsstellung oder Bestandsverwaltung.

      d) Externe Digitalisierung für Kund:innen:
      Dies umfasst digitale Dienstleistungen und Produkte, die für Kund:innen angeboten werden. Beispiele hierfür sind:

      – Digitale Literatursuche
      : Ein Service, der Kund:innen den Zugang zu medizinischen Forschungsergebnissen und Publikationen über eine digitale Plattform ermöglicht.- Digitales Qualitätsmanagementsystem (QMS): Ein solches System kann Kund:innen helfen, ihre Qualitätsmanagementprozesse zu digitalisieren und zu optimieren.

      – Weitere digitale Angebote
      : Darunter fallen beispielsweise mobile Apps für Gesundheitsmanagement, Online-Schulungen und Fortbildungen sowie digitale Tools zur Patientenbetreuung und -überwachung.

Die digitale Transformation in der Healthcare-Branche, wie sie von uns repräsentiert wird, zielt darauf ab, die Gesundheitsversorgung effizienter, zugänglicher und personalisierter zu gestalten. Durch die Nutzung digitaler Technologien können Gesundheitsanbieter:innen eine bessere Patientenversorgung bieten, während sie gleichzeitig die Betriebskosten senken und die Compliance mit gesetzlichen Anforderungen sicherstellen.

Kürzlich behandelten Sie u.a. in einem Blogbeitrag das Thema DiGA. Worauf lag dabei der Fokus?

Hier ging es um das Thema: Warum halten sich die Ärzte mit der Verschreibung von DiGAs zurück?

Als digitale Anwendungen im Gesundheitswesen haben DiGAs (Digital Health Applications) in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Sie können dazu beitragen die medizinische Versorgung zu verbessern und den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu erleichtern. Sie bieten Patient:innen die Möglichkeit, ihre Gesundheit zu überwachen und Krankheiten zu managen, während Ärzt:innen wertvolle Daten erhalten, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Trotzdem scheinen viele Ärzt:innen zögerlich zu sein, DiGAs zu rezeptieren. In diesem Beitrag werden diese Situation und die Perspektiven von Ärzt:innen und Krankenversicherungen beleuchtet. Außerdem werden die Gründe für diese Zurückhaltung untersucht und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Ärzt:innen dazu ermutigt werden können, DiGAs zu rezeptieren.

Was wünschen Sie sich in diesem Kontext?

  1. Aufklärung und Einbeziehung der Ärzt:innen: Bevor Ärzt:innen DiGAs verschreiben, müssen sie umfassend über deren Funktionsweise und Nutzen aufgeklärt werden. Nur so können sie ihre Patient:innen effektiv beraten und das Vertrauen in diese neuen Tools stärken.
  2. Kommunikation mit den Patient:innen: Patient:innen müssen verstehen, dass DiGAs nicht darauf abzielen, ihren Arzt zu ersetzen. Vielmehr sollen sie als ergänzende Tools fungieren, die den Therapieprozess unterstützen und verbessern.
  3. Hybrider Ansatz: Ein Hybridmodell, das sowohl digitale als auch traditionelle Behandlungsmethoden kombiniert, kann die Vorteile beider Welten nutzen. Dies stellt sicher, dass die menschliche Komponente der medizinischen Versorgung erhalten bleibt, während gleichzeitig die Effizienz durch digitale Innovationen gesteigert wird.
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